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16.03.2017, 09:00 Uhr
Internationaler Frauentag im Landtag Brandenburg am 14.März 2017
Frauen MACHT faire Chancen
 Im Rahmen der Brandenburger Frauenwoche 2017 luden die Landtagspräsidentin Britta Stark, die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Sylvia Lehmann sowie die frauenpolitischen Sprecherinnen der im Landtag vertretenen Fraktionen zu einem informativen und ideenreichen Abend ein. Als Ehrengast wurde Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth erwartet.
Diskussion im Plenarsaal des Brandenburger Landtags mit Prof. Dr. Rita Süssmuth
Landtag Brandenburg - Potsdam -  Nach einem informativen Impulsreferat durch Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth wurde parteiübergreifend anregend diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Frauen im gleichen Umfang an Politik teilhaben können und welche Umstände hierfür gegeben sein müssen.

Parteiübergeifend waren sich die anwesenden Frauen einig, dass die Gleichstellung von Fauen in allen Bereichen der Gesellschaft weiterhin erkämpft werden muss. Insbesondere Frau Prof. Dr. Süssmuth warb für den Erhalt des internationalen Frauentages als Zeichen für die immernoch gravierenden Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Frauen weltweit.
Doch auch in Deutschland mangelt es nach wie vor an entsprechenden Unterstützungen um die langersehnte Gleichstellung voranzutreiben. In der politischen Arbeit im Allgemeinen und der kommunalpolitischen Arbeit insbesondere fehlt es auf allen Ebenen an Beteiligung der Frauen - trotz Quotenregelung! 
Da Frauen nicht weniger politisch interessiert sind als Männer, liegt es an anderen Faktoren, die Frauen vom politischen Engagement abhalten. Hier wurden in der Diskussion vor allem die Betreuung der Kinder und das Durchsetzen in typischen Männerdomänen genannt. Um diese Hindernisse abzubauen, wurden u.a. auf die dringend benötigten Betriebskindergärten und andere flexible Betreuungsmöglichkeiten, insbesondere bei Schichtsystemen und eine höhere Beteiligung der Väter an der Betreuungsleistung aufmerksam gemacht. Vor allem aber wurde eine bessere Aktivierung der Persönlichkeitsbildung der Mädchen während ihrer gesamten Bildungslaufbahn gefordert, welche die jungen Frauen dazu befähigen soll, sich in den "typischen Männerdomänen" durchzusetzen. Denn auch wenn die Männer ihre Positionen ungern aufgeben, so liegt es doch letztlich auch an jedem Mädchen und jeder Frau selbst, sich diese mit Wissen, Talent und Geschick zu erobern. Vorrausgesetzt die Rahmenbedinungen stimmen. Für diese Erkenntnis gab es parteiübergreifenden Applaus. 

In diesem Sinne: es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Herzliche Grüße

Elisabeth Conrad
Vorsitzende des Stadtverbandes Beelitz

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